News, Sep. 2022

Kick-Off-Veranstaltung Wissenschaftskommunikation³

Fokus auf Austausch und Vernetzung

Auf Einladung der Volkswagenstiftung fand am 19. und 20. September in Hannover die Kick-Off-Veranstaltung der Förderlinie Wissenschaftskommunikation hoch drei statt. Im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen haben wir uns mit den Zentren aus München, Tübingen und dem Rhein-Ruhr-Gebiet intensiv ausgetauscht, mehr über einander erfahren und Vernetzungsideen weiter entwickelt.

Nach der Begrüßung durch Generalsekretät Georg Schütte sowie Förderereferentin Cora Schaffert-Ziegenbalg gab es in Kleingruppen erste Vernetzungsmöglichkeiten: mit Hilfe einer Landkarte, Pins und Faden konnten sich alle Beteiligten noch einmal einen Eindruck von den vielfältigen Standorten sowie den aktuellen und vielleicht auch zukünftigen Kooperationen der vier Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung machen. Es folgte eine Keynote von Anthony Leiserowitz, Gründer und Direktor des Programms zur Kommunikation über den Klimawandel an der Universität Yale.

Einblicke in die Arbeit der vier geförderten Zentren für Wissenschaftskommunikations-Forschung

Im Anschluss an die Kaffeepause ging es dann mit einem Einblick in die vier geförderten Forschungszentren weiter. In kurzen Präsentationen stellten die Zentren sich, ihre Arbeit und ihre Teams vor. Auch hier zeigten sich erneut zahlreiche Anknüpfungspunkte, die beim Abendessen sowie beim gemeinsamen Ausklang des Tages aufgegriffen wurden.

Workshops zur Interaktion mit der Praxis, der Gesellschaft und den anderen Zentren sowie zum Impact von Wissenschaftskommunikation

Am zweiten Veranstaltungstag lag der Fokus auf verschiedenen Workshops. In insgesamt vier Gruppen haben wir uns zu den Themen Zusammenarbeit mit der Praxis, Impact von Wissenschaftskommunikation, Zentren in der Gesellschaft und Vernetzung zwischen den Zentren ausgetauscht. Hierbei sind spannende Ideen entstanden, die sowohl die individuelle Arbeit der Forschungszentren als auch die zentrenübergreifende Arbeit bereichern werden.

Über die Förderlinie Wissenschaftskommunikation hoch drei

Im Rahmen der Ausschreibung „Wissenschaftskommunikation hoch drei – Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung“ erhalten Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit, mit verschiedenen Akteuren aus der Praxis und der Öffentlichkeit zu erforschen, wie künftig wirksame nicht primär interessengeleitete Wissenschaftskommunikation mit nichtwissenschaftlichen Zielgruppen gelingen kann. Die Ergebnisse dieser Vorhaben sollen anschließend in die inner- und außerakademische Diskussion zu Wissenschaft und Gesellschaft einfließen. Mit der Ausschreibung möchte die VolkswagenStiftung insbesondere zu einem Kapazitätsaufbau im Bereich Wissenschaftskommunikationsforschung beitragen. Hier weiterlesen


Ähnliche Beiträge:

News,
März 2025

Am 5. April Wissenschaft in der Holtenauer Straße erleben

Am Samstag, 5. April, von 11:00 bis 14:30 Uhr sind wieder zahlreiche Wissenschaftler*innen zu Gast in der Holtenauer Straße. Unter dem Motto Science & Shopping warten in den teilnehmenden Geschäften spannende Kurzvorträge und Mitmachaktionen auf die Besucher*innen. Für das KielSCN sind Melanie Keller, Lisa Kaspar und Stephan Reiche mit jeweils 30-minütigen Vorträgen dabei.

News,
Jan. 2025

Fellowship Report von Gesine Born: Frauen in der Wissenschaft sichtbar machen

Frauen in der Wissenschaft eine größere Sichtbarkeit zu verschaffen – das war das Ziel von Gesine Borns Creative Fellowship im Kieler Netzwerk für Wissenschaftskommunikation (KielSCN). Hierfür erprobte sie sechs Monaten lang unterschiedliche visuelle Möglichkeiten. Die Projektergebnisse flossen in Handlungsempfehlungen für die Wissenschaftskommunikationspraxis ein.

News,
Nov. 2024

Jetzt mitmachen und unsere Forschung zur Wissenschaftskommunikation unterstützen

Mit einer Online-Befragung möchte KielSCN-Doktorandin Lisa Kaspar untersuchen, wie wir die Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte zu gesellschaftlich relevanten Themen wie dem Klimawandel oder Antibiotikaresistenzen verbessern können. Die Teilnahme an der Studie unterstützt die Wissenschaftskommunikationsforschung und wird mit einem Amazon-Gutschein vergütet.